FAQ - häufig gestellte Fragen in der Praxis

Kann ich direkt in die Praxis kommen oder brauche ich eine Zuweisung durch den Hausarzt?
Patienten, die ohne Einschränkung der freien Arztwahl bei ihrer Krankenkasse versichert sind, können direkt eine Konsultation vereinbaren.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein Problem habe, das Sie abklären oder behandeln?
Rufen Sie uns an und fragen Sie direkt - Anfragen per e-mail können ein persönliches Gespräch mit Untersuchung nicht ersetzen.
Ich bin unsicher, ob meine Symptome durch eine Allergie bedingt sind?
Während gewisse Symptome für eine Allergie typisch sind (z.B. Nesselfieber, Schwellungen der Augenlider und Lippen), sind andere Symptome unspezifisch (Nasenatmungsbehinderung, Husten, Juckreiz oder Uebelkeit). Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, ob eine Allergieabklärung in Ihrem Fall sinnvoll ist oder rufen Sie uns an - Anfragen per e-mail können ein persönliches Gepräch nicht ersetzen.

Welche Medikamente müssen für die Allergieabklärung abgesetzt werden?
Für die Hauttests müssen Antihistaminika fünf Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden: Sie blockieren neben der allergischen Erkrankung auch die Hautreaktion beim Test. Leiden Sie unter starken allergischen Beschwerden, nehmen Sie die Medikamente weiter ein. Die Hauttests können dann durch Blutuntersuchungen ersetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Alle andern Medikamente können Sie vor der Allergieabklärung unverändert einnehmen.

Ab welchem Alter kann eine Allergieabklärung bei Kindern durchgeführt werden?
Leiden Säuglinge unter einer fraglichen Allergie – meist stellt sich die Frage nach einer Nahrungsmittelallergie – kann bereits in diesem Alter eine Allergieabklärung durchgeführt werden.

Kinder mit Allergien klagen häufig nicht über eindeutige Beschwerden wie etwa eine behinderte Nasenatmung, Husten oder Juckreiz. Trotzdem kann die Lebensqualität der Kinder vermindert sein: Husten als Ausdruck eines Asthmas behindert die Ausübung körperlicher Aktivitäten, Juckreiz beeinträchtigt den Schlaf und das Vermeiden gewisser Nahrungsmittel kann zu Kämpfen am Esstisch führen.

Eine Allergieabklärung kann Eltern und Kinder helfen, die Beschwerden besser einzuordnen. Weiter kann durch gezielte Massnahmen die Allergenexposition verringert und damit der weitere Krankheitsverlauf günstig beeinflusst werden.

Ist ein Allergietest schmerzhaft oder gefährlich?
Beim üblicherweise durchgeführten Hauttest werden die Allergenlösungen auf die Haut getropft und die Haut mit kleinen Lanzetten an dieser Stelle unblutig angeritzt, was spürbar aber nicht schmerzhaft ist. Reagiert der Patient auf das Allergen, kommt es an der Stelle des Pieks zu einer Reaktion wie bei einem Mückenstich. Nach 15 Minuten kann der Test abgelesen werden, die Lokalreaktion klingt rasch ab.

Wann ist eine Allergieabklärung sinnvoll?
Wenn Sie an einer potentiell gefährlichen Allergie leiden geht es darum, das für Sie gefährliche Allergen zu identifizieren und Alternativen zu suchen. Sie werden entsprechend beraten, in der Handhabung der Notfallmedikamente instruiert und erhalten einen Allergiepass.

Wenn Sie an einer nicht gefährlichen, aber störenden Allergie leiden geht es darum, das auslösende Allergen zu kennen. Dadurch kann das Allergen vermieden und eine allfällige Therapie gezielter durchführt werden. So kann der Medikamentenverbrauch verringert und die Lebensqualität verbessert werden. Weiter soll durch ein frühzeitiges Eingreifen das Fortschreiten der Allergie verhindern werden.

Wie aufwändig ist eine Allergieabklärung?
Eine Allergieabklärung besteht in jedem Fall aus einem Gespräch, je nach Allergie werden anschliessend Hauttests, eine Blutentnahme oder eine Lungenfunktion durchgeführt. Diese Untersuchungen können in einer Konsultation durchgeführt werden. Sind aufwändigere Tests notwendig, müssen weitere Konsultationen vereinbart werden.

 


Dr. med. Markus Reimers
FMH ORL
spez. Hals- und Gesichtschirurgie
Spitalgasse 4
CH - 3011 Bern

Telefon +41 31 312 15 45
Telefax +41 31 312 90 15


Dr. med. Andrea Reimers
FMH Allergologie und klinische Immunologie
FMH Innere Medizin
Spitalgasse 4
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